Die Arbeiten für den Cheisacherturm kommen voran, wenn auch mit etwas Verzögerung. In gut einem Monat wird der Turm aufgerichtet. Die Einweihung wurde auf das Frühjahr verschoben. Dem Trägerverein fehlen noch rund 80‘000 Franken.
Fotomontage
Das Fundament für den Cheisacherturm steht. Nachdem im Juni die Löcher für die Mikropfähle gebohrt und diese in den Fels eingegossen worden waren, konnte in den nachfolgenden Wochen das mächtige Fundament erstellt werden. Diese Arbeiten verlangten höchste Präzision, müssen doch die Turmelemente eingeflogen und deshalb millimetergenau darauf eingepasst werden.
Unter Mithilfe von Lehrlingen aus verschiedenen Zimmereibetrieben der Region werden die Elemente in den kommenden Wochen in der Zimmerei Bühlmann in Mönthal erstellt. Anfangs Oktober werden dann die acht Elemente, welche je die Form einer grossen „Toblerone“ aufweisen werden, mit einem Kamov Doppelrotor-Helikopter von der Zimmerei Bühlmann auf den Cheisacher geflogen. Der zweimotorige Schwerlasthelikopter der Heliswiss International ist die leistungsfähigste Maschine dieser Art, die in Europa eingesetzt wird. Der Flugtermin für dieses Schauspiel und entsprechende Zuschauerzonen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Einweihung im Frühjahr 2011 Eigentlich war die Einweihung auf Ende Oktober geplant gewesen. Die Arbeiten haben sich nun aber verzögert, da bei den Spezialanfertigungen der benötigten Metallverbindungen unerwartete Lieferschwierigkeiten auftauchten. Um keine unnötigen Risiken eingehen zu müssen, wurde das Einweihungsfest in die wärmere Jahreszeit, auf Samstag, 30. April 2011 verschoben. Bis dann werden alle Arbeiten, einschliesslich der Umgebungsarbeiten abgeschlossen sein.
Turmspenden steuerlich abzugsberechtigt Knapp 90 Prozent des Turms sind finanziert. Bisher konnte der Trägerverein Spendengelder von 520‘000 Franken sammeln. Nach aktueller Prognose werden 600‘000 Franken erforderlich sein. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ging man vor vier Jahren noch von Kosten von 500‘000 Franken aus. Der Vorstand des Trägervereins ist zuversichtlich, dass er die ausstehende Summe noch erhalten wird. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Trägerverein vom kantonalen Steueramt steuerbefreit wurde und deshalb Spenden für den Aussichtsturm auf dem Cheisacher in der Steuererklärung in Abzug gebracht werden können. Es können immer noch einige wenige Stufen zum Preise von je eintausend Franken und eine Plattform gesponsert werden.
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