Erstaunlich ist nur, dass die Gemeindebhörden dazu schweigen. Das Resultat "Runder Tisch, 21. Juni 2010, Fbg.i. Brg." ergab, dass sich der Stadtrat vom Erhalt des Ensemble per sofort distanziere. Offiziell erfolgte aber nie eine totale Verabschiedung des ihm übertragenen Auftrags.
Natürlich ist es peinlich, dazumal für die Verbreitung des Virus "Ensemble" - die Folge eines kommunal unterstützten, vom Souverän beschlossenen Antrags - zugestimmt zu haben, also sich per facto mitverant-wortlich zu fühlen hat. Dieser Gesichtsverlust lässt sich kaum noch durch die späte Einsicht, "Unverzügliche Wiederaufnahme der Gespräche zum Neuen Steg, zwecks Rettung der Schwooberundi", wettmachen. Das Handicap "3. Befragung" ist auch noch vorort.
Es sei denn, eine Karlsruher Verfügung auf Zeit käme den Trittbrettfahrern "Denkmalschutz" insofern gele-gen, dass man letztlich den Eisensteg dem Maschinenhaus opfert und derweil der "Neue Steg" vor der Voll-endung steht. Um zum "Schoggistengeli" mit "Feufer unds Weggli" zu kommen, ist wohl kein Weg zu billig.
Zwischenzeitlich synchron werden nun dazu die "Handlanger" zum Eisensteg mobilisiert. Mittels donners-tag-abendlichen Wochen-Demos "a la Miniature-Stuttgart" will man Aufmerksamkeit weitum, insbesondere beim Petitionsausschuss Land BW-Stuttgart erwecken. Man wirbt für ein Welktkulturerbe, dessen Standort ein Affront der Jahre 1939-45 abgibt. Wichtig erscheint Zeit zu gewinnen. Ob sich die Bürgerinitiative mit diesem Druck der Strasse auch solidarisiert? Sicher nicht alle! Hingegen, immer mehr "IG pro Steg"-Mitglie- der verabscheuen ein solches Vorgehen, das letztlich noch nach Greenpeace-Manier enden kann. Auch so lässt sich ein Staatsvertrag mit Fakt zu Treu und Glauben nicht brechen. Recherchiert könnte man auf den Gedanken kommen die 68-er erleben eine Renaissance, bzw. spekuliert der politisch erlittene Gesichtsverlust mit einer späteren Wende? Die Demos sind ja bewilligungspflichtig. Doch wem unterstehen die Handlanger?Bei der Privatindustrie scheint dies geregelt und ansonsten...?
H.Kuhlmann, Basel IG pro Steg-Mitglied
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