Gegner der Windparks „Burg“ bei Oberhof und Heitersberg lancierten gestern eine Volksinitiative welche verlangt, dass Standorte von Windkraftanlagen, die vor der Annahme der Initiative bereits in den Richtplan aufgenommen wurden wieder gestrichen werden.
Zudem soll auf den Bau von Windkraftanlagen verzichtet werden solange die AKWs noch in Betrieb sind und bewiesen sein, dass es die Windkraftanlagen gegen die Stromlücke wirklich brauche.
Die Initiative verlangt zwei Ergänzungen in der Kantonsverfassung. Windparks dürften nur unter den erwähnten Bedingungen im Richtplan aufgenommen werde und müssen drei Kilometer Abstand vom nächsten bewohnten Gebäude sowie einen Kilometer nächsten Naturschutzgebiet haben. Zusätzlich verlangt der Initiativtext eine nachweisbare Ausschliessung von jeglichem Risiko durch Emissionen für Mensch und Tier.
Das aus nur fünf Mitglieder bestehende Komitee hat nun ein Jahr Zeit, um für ihr Anliegen mindestens 3’000 Unterschriften zu sammeln.
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