Spektakuläre Kollision zwischen zwei Sattelschleppern
Von: Kapo BL
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Basel, kurz nach dem Zusammenschluss der Autobah-nen A2 aus Richtung Belchentunnel und A3 aus Richtung Fricktal/Zürich, kam es am Donners-tag Morgen, 27. Oktober 2011, gegen 07.30 Uhr, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Sat-telschleppern. Verletzt wurde niemand, hingegen gab es während mehreren Stunden insge-samt 30 Kilometer Stau. Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun einen roten Kleinwagen, we-gen dem es mutmasslich zum Unfall kam.
Spektakuläre Kollision zwischen zwei Sattelschleppern (Fotos: Kapo BL)
Der Unfall mitten im morgendlichen Arbeits-Pendlerverkehr ereignete sich im fünfspurigen Bereich wenige 100 Meter nach dem Zusammenschluss der Autobahnen A2 und A3 in Richtung Basel. Der Unfallort befand sich auf dem meistbefahrensten Autobahnabschnitt der Schweiz.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft musste ein Sattelschlepper mit deutschen Kontrollschildern stark bremsen, weil ein roter Kleinwagen (möglicherweise ein Ford Fiesta mit AG-Kontrollschildern, Rest unbekannt) einen unvorsichtigen Spurwechsel nach links gemacht hatte.
Der Kleinwagen kam von der A3, der Sattelschlepper von der A2. Ein hinter dem Sattelschlepper fahrender, zweiter Sattelschlepper (italienische Kennzeichen) erkannte die Situation zu spät, konnte zwar noch abbremsen, aber eine Kollision mit dem Sattelschlepper vor ihm nicht verhindern. Der Sattelschlepper aus Italien hatte mehrere Lieferwagen geladen; einer davon geriet durch die Kollision in bedrohliche Schieflage, stürzte aber nicht hinunter.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht nun den roten Kleinwagen. Sachdienliche Angaben dazu sind erbeten an die Einsatzleitzentrale in Liestal, Telefon 061 553 35 35.
Verletzt wurde bei diesem spektakulären, aber letztlich glimpflich ausgegangenen Verkehrsunfall niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden. Der Sattelschlepper aus Italien musste abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten mussten im erwähnten Bereich phasenweise drei von fünf Fahrstreifen gesperrt werden, später zwei von fünf. Gegen 09.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Autobahn wieder normal befahrbar.
Die Auswirkungen auf den Verkehr auf den Autobahnen A2 und A3 waren massiv. Auf der A2 entstand ein Stau von 20 Kilometern, das Stauende lag beim Belchentunnel. Auf der A3 betrug die Staulänge rund zehn Kilometer. Die Staus lösten sich erst mehrere Stunden nach der Räumung der Unfallstelle auf; auf der A2 normalisierte sich der Verkehr erst gegen Mittag langsam wieder.
Bezüglich Klärung des genauen Unfallhergangs sind weitere Abklärungen und Ermittlungen im Gang.
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